about me


Thomas „Ono“ Günthner

Jahrgang 1967

5. Dan Ju Jitsu / 1. Dan Kubotan (Kobudo)


Es war einmal …..irgendwann in den 80ern als ein Junge aus der Nachbarschaft in einem Gerangel einen andren, körperlich überlegenen Jungen auf Kreuz legte. Der Junge aus der Nachbarschaft war ein echter Nerd, nicht sonderlich sportlich, er war gut und Mathe und er konnte Judo wie sein großer Bruder, der hatte sogar schon den braunen Gürtel.

Da es die beiden netten Jungs aus der Nachbarschaft waren, konnte ich meine Eltern leicht davon zu überzeugen, dass „dieses“ Judo genau der richtige Sport ist. Also habe ich seit dem Tag diesen Sport einige Jahre trainiert. In meiner „Sturm- und Drangzeit“ legte zwar ich eine Pause ein, begegnete diesem Sport allerdings später wieder.

Während meiner Dienstzeit bei Militär kam ich wieder in Kontakt mit Kampfsport. Ich hatte einige Kameraden die sich u.A. mit Judo beschäftigten. Allerdings kam ich dort auch das erste mal mit Tae Kwon Do, Kickboxen und Tai Jistu in Berührung. Die Mischung des Tai Jitsu hatte mich am meisten begeistert, Fallschule, Würfe (auch wenn das andere waren) Halte – Hebeltechniken kannte ich schon.

Aus unterschiedlichsten Gründen wurde aber dem Tai Jitsu nach der Bundeswehr nichts. Dafür fand ich einen Verein, in dem Ich Ju – Jutsu trainieren konnte. Das deutsche System, welches das Beste aus Judo, Karate und Aikido vereinte, modern, in den 60ern und 70ern entwickelt und damals Pflichtprogramm bei der Polizei. Klang spannend und vielversprechend, somit war das Ju-Jutsu  seit  Angang der 90er mein neuer Sport.

Ich trainierte einige Zeit Ju-Jutsu bis ich in die Kampfsportschule eines guten Freundes wechselte. Ein junger Polizist, der im Staatsdienst seinen schwarzen Gürtel im Ju-Jitsu absolvierte, in der Vergangenheit zudem noch Karate und Kickboxen trainierte, teilte sein Wissen jetzt mit mir. Er sorgte dafür, dass ich 2001 selbst die Prüfung zum ersten Dan im Ju–Jitsu ablegte. Mit ihm und seinem Kollegen arbeite ich heute noch gerne zusammen. In diesen Jahren setzte ich mich zusätzlich mit Teilen des Kobudo und Kickboxen auseinander.

Ich hatte viele Jahre mit Trainern gearbeitet, die entweder zum Ju Jitsu noch eine andere Kampfkunst trainierten, oder eben aus einem andern Bereich kamen. Heute weiß ich, dass ich letztendlich genau aus diesem Grund immer am Tellerrand schwimme, um besser darüber hinaus schauen zu können. Ich habe in den letzten Jahren immer weniger typische Ju- Jistu Seminare besucht, sondern habe mich lieber mit andern Kampfkünsten beschäftigt.

Als frisch gebackener Dan-Träger, waren es  Kobudo und Kickboxen. Später dann auf regelmäßigen Seminaren und Lehrgängen unter anderem Arnis, Elite Combat Program, Sin Moo Hapkido, Protection Training, BJJ, last but not least habe ich mich noch ein gutes Jahr mit Ving Tsun Kung Fu beschäftigt.

Außer meinen beiden Trainern Uwe Grandel und Thorsten Deckert (7. Dan Ju-Jitsu) haben mich diese Kampfkunst Experten begleitet.

  • Werner Hügel und Dieter Roser (Balintawak Arnis)
  • Paul Soos (Elite Combat Programm)
  • Juri Fleischmann (Shin Moo Hapkido und Protection Training)
  • Jürgen Kastner (BJJ)
  • Marwan Ebeid und Enzo Zacharria (Wing Tsun)

All diese Erfahrungen prägten mein Ju Jitsu nachhaltig. Es ist nicht mehr so traditionell, nicht wettkampforientiert, nicht ganz so steif, einfach etwas moderner, frischer und vor allem an eine realistische Selbstverteidigung angelehnt. Ein klassischer Hebel aus der alten Schule wird zwar unterreichtet, steht aber nicht an erster Stelle. Hochkomplexe Hebelkombinationen schulen die Koordination und sind eine gute Übungsform, allerdings nur selten oder nie in dieser Form real anwendbar.

So gebe ich heute mein Wissen weiter: Ju-Jitsu goes Modern Ju-Jitsu


2017 Thomas „Ono“ Günthner 5. Dan Ju Jitsu, 1. Dan Kubotan (Kobudo)